top of page
Advantage Austria

#ADESnewsroom

Soziale Nachhaltigkeit

Am Arbeitsplatz gilt Gleichberechtigung

Ein Job allein führt nicht zu sozialer Nachhaltigkeit. Sie beginnt dort, wo Menschen Arbeit finden und dabei würdevoll behandelt werden – mit Gerechtigkeit, Sicherheit, Fairness und Respekt. Die Geschichte von Aina zeigt, was das im Alltag bedeuten kann.


„Mein Name ist Farah Léonie Bernadette, aber alle nennen mich Aina.“


Seit fast vier Jahren beginnt Aina ihren Arbeitstag bei ADES. Sie lackiert Bauteile, montiert Topfständer, Verstärkungselemente, Metallquerstreben und Eckhalterungen. Es ist praktische, handwerkliche und körperlich fordernde Arbeit – Arbeit, die Kraft, Ausdauer, Konzentration und Erfahrung verlangt.


Wenn Aina über ihre Arbeitsstelle spricht, erzählt sie, wie ihre Arbeit mehr als nur ihren Alltag verändert hat.


Sie erzählt davon, dass der finanzielle Druck auf ihre Familie kleiner geworden ist. Davon, dass Sozialleistungen einen Teil der täglichen Belastungen auffangen. Und davon, dass die Unterstützung bei der Ausbildung ihrer Kinder Ausgaben abfedert, die für ihre Familie sonst nur schwer zu tragen wären.


Was auf dem Papier wie eine betriebliche Sozialleistung erscheinen mag, bedeutet für eine Familie etwas sehr Konkretes: mehr Sicherheit, weniger Sorgen und bessere Chancen für die nächste Generation.


Am Arbeitsplatz selbst beschreibt Aina das Verhältnis unter den Kolleginnen und Kollegen und gegenüber der Geschäftsleitung als respektvoll. Besonders hebt sie hervor, dass Frauen und Männer bei ihrer täglichen Arbeit gleichbehandelt werden.


Diese Aussage mag zunächst selbstverständlich klingen.

Das sollte sie auch sein.


Gerade in Bereichen wie Produktion, Montage oder handwerklicher Fertigung bestehen vielerorts noch immer traditionelle Vorstellungen darüber, welche Tätigkeiten als „typisch männlich“ gelten. Ainas Alltag zeigt das Gegenteil.


Kompetenz hat kein Geschlecht.

Wo Menschen entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden und echte Chancen erhalten, können Frauen ebenso selbstverständlich in körperlich fordernden Produktionsberufen arbeiten wie Männer.

Das stärkt nicht nur die einzelnen Mitarbeiterinnen. Es erweitert auch den Blick eines Unternehmens darauf, wo Talent zu finden ist.


Ebenso eröffnet es mehr Freiheit – Ein Mädchen, das Frauen selbstverständlich in technischen oder körperlich anspruchsvollen Berufen erlebt, wächst mit einem anderen Bild davon auf, was für sie möglich ist.


Nachhaltigkeit hat eine soziale Dimension

In der öffentlichen Diskussion wird Nachhaltigkeit häufig zuerst mit Klima, Energie oder Ressourcen verbunden.


Doch eine Gesellschaft kann langfristig nicht nachhaltig sein, wenn wirtschaftlicher Fortschritt auf Ungleichheit, Unsicherheit oder fehlenden Chancen aufbaut. Soziale Nachhaltigkeit stellt deshalb eine ebenso grundlegende Frage:

Unter welchen Bedingungen können Menschen arbeiten, leben und ihre Zukunft gestalten?

Ainas Geschichte liefert darauf keine abstrakte Antwort. Sie zeigt vielmehr, was faire Bedingungen im Alltag eines Menschen bewirken können. Sie zeigt, dass Gleichberechtigung dort besonders glaubwürdig wird, wo sie nicht ständig erklärt werden muss.


Wo eine Frau in der Produktion nicht als Ausnahme betrachtet wird.

Wo körperlich anspruchsvolle Arbeit nicht automatisch einem Geschlecht zugeschrieben wird.

Wo entscheidend ist, ob jemand eine Aufgabe beherrscht, Verantwortung übernimmt und gute Arbeit leistet.


„Seit ich hier arbeite, spüre ich weniger Druck in meinem Alltag“, sagt Aina.

Vielleicht liegt genau darin eine der wichtigsten Bedeutungen sozialer Nachhaltigkeit. Nicht in grossen Versprechen, sondern in einem Arbeitsalltag, in dem jede und jeder respektiert werden. In einem Einkommen, das Sicherheit schafft. In Unterstützung, die Familien entlastet. In Bildungschancen für Kinder.


Aina fasst ihre Erfahrung mit einfachen Worten zusammen:

„Wir sind sehr glücklich.“



Josh at Solano Stroll Beverly.jpg
Site de production d'ADES à Fianarantsoa.jpg

Newsroom

Entdecken Sie Geschichten und Gesichter von ADES. Ein Klick – und Sie sind mitten drin.

ADES Post.png

Newsletter „Vaovao“ abonnieren und keine  Neuigkeiten mehr verpassen.

bottom of page